Sir Heinrich
Wir wollten Minischweinenachwuchs, also musste ein Eber her.
Bei Bella haben wir das anders gemacht, aber das ist eher mal eine lustige Geschichte am Lagerfeuer und nicht für die Öffentlichkeit.
Also wie schon geschrieben, ein Eber musste her. Wir fanden auch einen, recht eingeschüchtert.
Der Mann, bei dem wir ihn geholt haben, hatte ihn von einem Bekannten und der wiederum hatte unseren Sir Heinrich in einem Kaninchenkäfig gehalten.
Heini hat es den Menschen bis heute noch nicht wirklich verziehen.
Er ist immer noch ein wenig schüchtern, aber ansonsten ein ganz lieber Schweinemann.
Er lebt direkt neben seiner Tochter und seiner Frau. Zuviel Minischweinerei wollten wir dann doch auch nicht haben.
|
|
|
Ist er nicht süß, unser Sir Heinrich?
Letztes Jahr hat er eine Wohngemeinschaft mit unserem Hahn gegründet.
Der Hahn hatte nach erbittertem Kampf mit dem
Fuchs all seine Hühner verloren. Er war der
Einzige, wenn auch sehr gerupft, der überlebt hat.
Die beiden haben aus einem Napf gefressen und aneinandergekuschelt geschlafen.
Leider hatte ich nie einen Fotoapparat dabei.
