Sophie

Sophie

Die Diva unter den Ponys.
Kein Wunder, hatte sie doch in jungen Jahren nicht viele Möglichkeiten die Kommunikation mit anderen Pferden zu erlernen. Die mit den Menschen war auch eher einseitig. Sophie hat meist gemacht was sie wollte und Mensch war einverstanden. So ließ es sich auf beiden Seiten gut leben.
Die kleine Ponystute wurde als Fohlen halb verhungert vom Tierschutz aus einem Stall befreit. Anschließend kam sie zu einer sehr netten Frau, leider hatte sie dort als Gesellschafter nur eine Ziege. In Mangel von Artgenossen, hat sie eben die "zickigen" Verhaltensweisen übernommen.
In meiner Herde ist sie damit ganz schön angestoßen und bei mir übrigens auch. Ihre Hinterhand saß in allen Richtungen sehr locker und die Bereitschaft den Willen eines Anderen zu akzeptieren war bedenklich gering. Nun war sie ja erst knapp 3 Jahre alt und ich dachte mir, sollen die Ponys ihr erstmal das "Einmaleins" im Benehmen beibringen, denn die haben da doch etwas schlagkräftigere Argumente als ich. Sie bekam also ein Jahr Schonzeit und Unterricht von den anderen Herdenmitgliedern. Ich habe sie gänzlich ignoriert und siehe da, es hat gar nicht lange gedauert, da kam sie von ganz allein und hat darum gebettelt auch mit raus zu dürfen. Ein bisschen habe ich sie noch schmoren lassen, aber im nächsten Frühjahr haben wir ihr dann einen Sattel aufgelegt und beim zweiten Mal sind wir dann schon ins Gelände mit ihr.
Problemloser kann kein Pferd eingeritten werden. Im Frühjahr 2008 wurde sie angeritten und seit Sommer arbeitet sie in der Ponyspaßgruppe mit und wird von einem 16 jährigem Mädchen geritten.
Leider hat sie sich die "Zauntaucherei" von Akila abgeschaut und steht nun mit ihr auf einer separaten Koppel.