März 2008

Der Frühling naht, die Tiere zeigen es ganz deutlich. Beim Wetter kann man ja leider kaum noch Unterschiede zwischen den einzelnen Jahreszeiten feststellen. Zumindest hier in der Gegend nicht. Es ist einfach nur nass und warm oder nass und kalt. Aber wer genau hinschaut, kann auch bei diesem Wetter wunderschöne Naturereignisse sehen. Gestern zum Beispiel, als ich mich durch meine überschwemmten Wiesen kämpfte, wurde der Himmel rings um mich herum dunkelgrau. Ich war am Hadern mit meinem Schicksal und dem meiner Tiere, da ich den nächsten Wolkenbruch erwartete. In diesem Moment rissen direkt über mir die Wolken auf und die Sonne schien direkt auf die Wiese, auf der ich stand.

Aber nun zu den Tieren …

Wie schon im Ruppiner Anzeiger gemeldet, wurde der erste Storch in diesem Jahr in Wildberg gesichtet. Hier auf meine Koppel landete vorgestern ein Prachtexemplar von einem Storch. Vielleicht fand ich ihn auch nur so schön, weil er den nahenden Frühling ankündigt. Er ist aber nicht der einzige der aus seinem Winterquartier gekommen ist.

Die ersten Nester werden gebaut …

… und an dieser Stelle habe ich eine Bitte. Hinten am Anbindeplatz meiner Pferde, hängen die Halfter. Vor ein paar Tagen wollte ich eins meiner Pferde holen und siehe da, das Halfter war besetzt. Ein Tier hatte dort sein Nest gebaut. Leider habe ich es wohl dabei gestört.
Bisher habe ich nicht herausfinden können ob es ein Vogel, oder ein Säugetier war.
Wer kann helfen? Welches Tier hat dort sein Nest gebaut?

Unsere Marienkäfer …

… sind auch bis auf sechs Exemplare ausgezogen. Sie kommen jeden Herbst in eine bestimmte Fensterecke und bilden dort eine “Marienkäferüberwinterungs-WG” von ca. 10 x 10 cm. Im Frühjahr sind sie dann genauso plötzlich wieder verschwunden.

Wussten sie schon,

dass Marienkäfer, ca. 20 Eier legen, daraus eine Larve schlüpft, die wiederum verpuppt sich und erst dann, 1 Woche später, schlüpft der fertige Marienkäfer. Er ist aber noch ganz weich und blass. Erst ein paar Tage später bekommt er seine endgültige Farbe und seine Flecken. Die meisten Marienkäfer sterben an den kühlen Herbsttagen, nur die Spätgeborenen überleben bis ins nächste Frühjahr um sich wieder fortzupflanzen. Sie suchen, wie bei uns, einen geschützten Platz auf und überwintern dort zu hunderten. Marienkäfer überleben nie mehr als einen Winter, aber Jahr für Jahr werden die gleichen Überwinterungsplätze aufgesucht. Wie das wohl geht, da das Weibchen sich nach der Eiablage nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmert?

Kröten, Frösche und Molche sind auch schon aus ihren Winterquartieren gekommen. Überall krabbelt es in unserem Garten. Ganz schlimm wird es wohl dieses Jahr mit den Nacktschnecken. Der Futtereimer meiner Schweine war kaum noch zu erkennen. Hunderte kleiner Schnecken hatten sich dort niedergelassen. Nun, die Hühner haben sich über diese eiweißhaltige Zwischenmahlzeit sehr gefreut.
Ich hätte gerne ein paar Fotos von all den kleinen Tieren ins Netz gestellt, leider macht mein Fotoapparat, bei so kleinen Tieren nicht mit. Sie werden sehr unscharf. Ich arbeite daran…

Ich werde weiter Berichten, wenn es Neuigkeiten gibt

Eins noch, oder auch zwei, drei …

Gewitter (3. März 2008)
Gewitter (3. März 2008)
… und habe es geschafft.



Dieser kleine Kerl lief mir in meinem "Feuchtgebiet Keller" über den Weg. Nun ist er bei den anderen an unserem Teich.
Himmelsfeuer
Himmelsfeuer
Dämmerungspferde
Dämmerungspferde